In eigener Sache

In eigener Sache

 

Die Belastungen für die hausärztlichen Praxen in der Corona-Pandemie sind enorm.

Sowohl für uns Ärzte, wie auch für unsere Mitarbeiterinnen.

 

Es ist eine Anstrengung, die mehr Anerkennung aus der Politik und von unseren Patientinnen und Patienten verdient.

 

Monatelang wollten sich die Hausarztpraxen mit einem größeren Anteil an der Impfkampagne beteiligen. Nun aber fühlen sich viele von ihnen von politischen Entscheidungen überrannt und mit dem größten Konflikt des Corona-Jahres 2021 alleingelassen: der Impfstoffverteilung.

 

Das Problem mit dem Impfstoffmangel wird auf dem Rücken der Hausärzte ausgetragen.

Vermehrt ziehen sich bereits überlastete Arztpraxen wieder von der Impfkampagne zurück.

Es entsteht ein explosives Gemisch aus politisch geweckter Hoffnung, einem Mangel an Impfstoff und enttäuschten Patienten.

 

Es gibt immer mehr Auseinandersetzungen zwischen Ärzten und Patienten, denn aus Mangel an Impfstoff kann weiterhin nicht jedem zeitnah ein Angebot für eine Impfung gemacht werden.

 

Im selben Augenblick werden die Menschen durch Ankündigungen der Politik, alle Menschen könnten nun eine Impfung erhalten (Aufhebung der Impfpriorisierung), noch ermuntert, obwohl der Andrang auf die Praxen ohnehin schon sehr groß ist.

 

Viele Menschen denken, jetzt sofort könnten sie sich impfen lassen. Dem ist natürlich mitnichten so. Frust, Zorn und Ärger trifft dann die Teams der Medizinischen Fachangestellten (und auch die Ärztinnen und Ärzte) in den Praxen.

 

Aus diesem Grund bitten wir um mehr Respekt und Rücksichtnahme im Umgang mit unseren am Limit arbeitenden Fachkräften!

 

Vielen Dank für ihr Verständnis

Wir geben unser Bestes in einem verkorksten Frühling

 

Das Team DER HAUSÄRZTE

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